Längerfristige Humanitäre Projekte der INTERPLAST-Stiftung

36.  Einladung zur Mikrochirurgie nach Nigeria

Auf Initiative von Helmut Fischer begab sich ein ausgesondertes Mikroskop aus dem Marienhospital in Stuttgart auf den Weg nach Nigeria, wo es von seinem ehemaligen Kollegen Ayodele Ogunkeyede, der in Deutschland seine Ausbildung genossen hatte, sehnlichst erwartet wurde. Die INTERRPLAST- Stiftung hatte die Transportkosten für das Mikroskop übernommen, so dass es heile an seinem Bestimmungsort landete. Als Dank sprach er nun eine herzliche Einladung zu einem Interplast Einsatz in seiner Klinik  aus.

 

35.  Bronchoskop und OP-Leuchte für das Padhar Hospital in Indien

Seit vielen Jahren organisiert Thomas Kreusch aus Hamburg Spaltchirurgie Camps im Padhar Hospital in Indien und hat dort eine vorbildliche Ausbildung der indischen Kollegen erreicht. Tief beeindruckt von dem Engagement und der Expertise der Operateure und getragen von einer freundschaftlich-kollegialen Atmosphäre, war es für André Borsche klar, hier einen kleinen Beitrag zur Ausrüstung vor Ort beitragen zu wollen. Die Finanzierung eines Bronchoskops zur Intubation und Tumordiagnostik sowie eine neue OP-Lampe standen auf dem Wunschzettel, den die INTERPLAST-Stiftung erfüllen konnte.

 

34. Sterilisator und Stromgenerator für Sumbawanga in Tanzania

Als Logistiker für Interplast-Großeinsätze in Afrika fährt Marcus Strotkoetter regelmäßig mit einem interdisziplinären Team nach Sumbawanga. Um den Anstrurm an Patienten und Teammitgliedern bewältigen zu können, bedarf es sicherer Rahmenbedingungen wie eine funktionsfähige Sterilisationseinheit und kontinuierliche Stromversorgung. Dies realisierte er 2017 mit Hilfe der INTERPLAST-Stiftung und Spenden seiner eigenen Sektion Sachsen. Möge dem Projekt auf diese Weise eine nachhaltige Zukunft beschert sein

 

33. Verbrennungsintensivstation im SKM – Hospital in Nepal

Kaum einer hätte je gedacht, was innerhalb von 20 Jahren aus dem kleinen Nepal-Hospital geworden ist. Experten aus aller Welt, aber vor allem die Nepalis selber, haben eine hochspezialisierte Klinik für Plastische Chirurgie aufgebaut, die sich auch mit schwersten Verletzungen befasst. Dazu gehört jetzt seit Neuesten eine kleine Verbrennungs-intensivstation ICU, die selbst schwerverbrannte Patienten versorgen kann. Die INTERPLAST-Stiftung hat hier zur Ausrüstung beigetragen und ein Spezialbett, ein Beatmungsgerät und ein Gerät zur Bestimmung der Blutelektrolyte bezahlt. Hein Stahl ist dankbar, dass er auch weiterhin mit so breiter Unterstützung rechnen darf.

 

32. Stromgenerator und Blutanalysegerät für Goma

Gottfried Lemperle hält seinem Goma Projekt  in der DR Kongo die Treue und bemüht sich,  neben der operativen Hilfe für unzählige bedürftige Patienten, auch die spärliche Ausrüstung vor Ort zu verbessern. Dazu gehört ein neuer Stromgenerator, um den häufigen Stromausfällen während den Operationen vorzubeugen. Schließlich geht es ja nicht nur um das Licht, sondern auch um eine sichere, elektrische Blutstillung. Die INTERPLAST-Stiftung konnte hierfür die Kosten übernehmen, wie auch für ein Blutanalysegerät, das den Anästhesisten eine bessere Operationsvorbereitung ermöglicht.

 

31. Neuer Sterilisator für das Madagaskar Hospital

Ein Hospital ohne sichere Sterilisationsmöglichkeiten gefährdet das Wohl der Patienten und eine ungestörte Wundheilung. Durch den plötzlichen Ausfall des alten Steris im Madagaskar Hospital war schnelles Handeln angesagt. Dank guter Vernetzungen konnte Michael Schidelko in kürzester Zeit einen neuen Steri besorgen, der von der INTERPLAST-Stiftung finanziert wurde. Inzwischen können alle Operationen glücklicherweise wieder unter sterilen Bedingungen erfolgen.

 

30. Interplast Hospital in Tanga / Tanzania

Tanzania gehört immer noch zu den ärmsten Ländern Afrikas, was sich besonders in der eingeschränkten Gesundheitsversorgung für die mittellose Bevölkerung äußert. Hier leistet Interplast-Germany seit Jahren auf dem Gebiet der Plastischen Chirurgie eine wesentliche Unterstützung in der medizinischen Versorgung. Dr. Dr. Rüdiger Herr der Interplast Sektion Baden-Baden-Rastatt engagiert sich besonders in der Region um Tanga und hat durch viele Einsätze bewiesen, wie wichtig die Hilfe aus Deutschland ist.  Auf Grund der guten Kooperation mit den örtlichen Personen und Institutionen plant er nun eine Abteilung für Plastische Chirurgie in Tanga zu errichten. Diese hat zum Ziel die Förderung der plastisch-chirurgischen Hilfe für die Bedürftigen auf breite Schultern zu verlagern, damit auch tanzanische Fachkräfte herangebildet werden können. Die angebotenen räumlichen Voraussetzungen würde ein altes Gebäude aus der Kolonialzeit erfüllen, der ehemalige Sea Cliff Block am Bombo Hospital, an dem schon Robert Koch gewirkt hatte. Wenn es Interplast gelingt, hier eine stabile plastisch-rekonstrukive Chirurgie zu etablieren, ist die Nachhaltigkeit der Hilfsmöglichkeiten um ein Vielfaches größer und würde so auch aufwendige, mikrochirurgische Operationen ermöglichen.

Zunächst gilt es aber die baulichen Voraussetzungen soweit zu renovieren, dass die Plastische Chirurgie hier ein Zuhause finden kann. Von offizieller Seite wird dieses deutsch-tanzanische Freundschaftsprojekt mit Begeisterung aufgenommen. Da Interplast als relativ kleiner Verein aber sicher nicht das gesamte Projekt alleine schultern kann, bedarf es der Unterstützung durch andere engagierte Partner. Hier ist Rüdiger Herr ein beeindruckender Motor für die "Gute Sache" und schafft es viele Menschen dafür zu begeistern. Wir wollen ihm helfen, den Traum einer Plastischen Chirurgie für Tanga zu verwirklichen.

 

29. Hilfe für Kinderbrandverletztenzentrum in Cochabamba

Anlässlich der DGPRÄC Tagung in Kassel unterstützt die INTERPLAST Stiftung das Kinderbrandverletztenzentrum in Cochabamba / Bolivien. Hierbei handelt es sich um ein Musterprojekt, das zeigt, dass auch in sehr armen Ländern hervorragende Medizin geleistet werden kann: In der Kinderverbrennungsstation von Cochabamba überleben selbst schwerste Verbrennungsopfer und erleben eine vorbildliche Rehabilitation. Im Rahmen von fünf Interplast-Einsätzen konnten wir uns vor Ort ein Bild machen mit welcher Disziplin, Fachkenntnis und liebevollen  Zuwendung in der Klinik von Dr. Oscar Romero den ärmsten Indios geholfen wird. Insbesondere beeindruckten uns die Spätergebnisse schwerster Verbrennungsopfer, die Dank konsequentem Therapieregime mit aufwendigem Débridement, offener Hauttransplantationspflege und anschließend systematischer Kompressionstherapie und Krankengymnastik in einem sehr guten Zustand überlebt haben, was für ein Entwicklungsland sehr ungewöhnlich ist.

28. Malawi Projekt benötigt Dermatom und Knochenbohrer

Michael Schidelko ist unermüdlich im Einsatz, um auch in den ärmsten Regionen Afrikas, wie Malawi, eine plastisch-chirurgische Grundversorgung zu bieten. Hierfür benötigt er als Basisausrüstung ein Dermatom zur Hautentnahme für Transplantationen nach Verbrennungen sowie einen Knochenbohrer für die Unfallopfer. Dies wurde durch Spenden von der INTERPLAST Stiftung möglich und erweitert so das Behandlungsspektrum der Helfer enorm.

 

27. Sterilisator und Op-Instrumentarium für Hospital in Riberalta

Motiviert durch die gute Zusammenarbeit im bolivianischen Pro Salud Hospital in Riberalta engagieren sich Anästhesistin Katharina Kamm und Op-Schwester Kathrin Sojka für eine professionelle OP-Ausrüstung mit Sterilisator. Nur so kann die Qualität der Einsätze verbessert und Infektionen vermieden werden. Dies konnte dank der Finanzierung durch die INTERPLAST-Stiftung realisiert zeitnah werden. 


26.   Krankentransport Jeep für Missionshospital in Indien
Seit vielen Jahren organisiert Pater Prakash Rauth Interplast Einsätze im zentralindischen Maharastra in Zusammenarbeit mit dem humanitär aktiven, christlichen Hospital in Shevgaon. Leider ist das letzte Transportfahrzeug für Kranke und Bedürftige einem Unfall zum Opfer gefallen, so dass die INTERPLAST-Stiftung schnell handeln musste: Ein stabiler Jeep wurde angeschafft, der auch in den entlegensten Dörfern die Patienten erreichen kann und ihnen eine Chance auf Hilfe bietet.

25. Großinvestition für den OP-Trakt des Benediktiner Hospitals in Ndanda / Tanzania
Auf Empfehlung von Hubertus und Marlene Tilkorn fuhr André Borsche mit seinem Team in das von deutschen Benediktinern gegründete Hospital im äußersten Süden von Tanzania. Hier boten sich ideale Bedingungen für eine längerfristige Zusammenarbeit, so dass auch eine größere Investition in den OP-Trakt sinnvoll erschien, um die Sicherheit der Operationen und Narkosen, insbesondere für Kinder, zu gewährleisten. Dank einer großzügigen Spende von „Ein Herz für Kinder“ konnte die INTERPLAST-Stiftung wesentlich in die Op- und Anästhesie-Ausrüstung investieren. Seither sind auch aufwendige und länger dauernde Operationen möglich, da auch eine kleine Intensivstation mit aufgebaut wurde.

24. Hochwertiges Narkosegerät für Krankenhaus in Uganda
Im ugandischen Missionskrankenhaus Kamuli wird viel operiert, obwohl ein stabiles Narkosegerät fehlt. Dies will Arnulf Lehmköster mit seinem Interplast Einsatz ändern und den Kollegen vor Ort ein hochwertiges Narkosegerät zur Verfügung stellen. Dabei wird ein britisches Gerät gewählt, das auch in Uganda gewartet werden kann. Die INTERRPLAST-Stiftung übernimmt die Finanzierung.

23. OP-Ausrüstung des indisches Landkrankenhauses in Shevgaon
Die vom Zuckerrohranbau lebende Landbevölkerung des Bundesstaates Maharastra gehört zu den ärmsten ganz Indiens. Hier übernimmt seit vielen Jahren Pater Prakash viele soziale Aufgaben und holte Interplast in das Hospital des kleinen Städtchens Shevgaon. Das Team um André und Eva Borsche, unterstützt von Petra Carqueville von love-learn-live e.V., wartief bewegt von der guten Zusammenarbeit mit den Ordensschwestern zum Wohle unzähliger bedürftiger Patienten. Natürlich hatten die Bad Kreuznacher viel Operationsmaterial mitgebracht, dass zum Teil dann auch in Indien bleiben konnte, da die INTERPLAST-Stiftung finanziell für die elementare OP-Ausrüstung Unterstützung leistete.

22. Notfalleinsatz für die Erdbebenopfer im SKM-Hopsital in Nepal
Wie ein Wunder hat das Interplast Krankenhaus in Nepal das verheerende Erdbeben unversehrt überstanden, dank seines Erbauers Hein Stahl, der die Fundamente von vornherein erdbebensicher plante. So diente das Hospital sofort als Rettungsinsel für unzählige Erdbebenopfer und Michael Schidelko flog mit einem kleinen Team zur Unterstützung der Helfer in die Region. Unter anderem fehlte es an einem geländegängigen Krankenwagen für den Transport der Patienten in das Hospital. Hier hat die INTERPLAST-Stiftung eine wertvolle Investition getätigt, die auch längerfristig dem vorzeigewürdigen Krankenhaus-Projekt eine große Hilfe sein wird

21. Grundsanierung des Dschungel-Hospitals in Coroatá / Brasilien

Euere enorme Hilfsbereitschaft lässt mich wieder einmal sprachlos sein und ich kann nur danken...Vergelt´s Gott..." So schreibt Schwester Veronica aus dem kleinen Interplast Hospital im armen Nordosten Brasiliens. Seit der Gründung vor 23 Jahren durch Familie Widmaier hat der Zahn der Zeit und vor allem die Feuchtigkeit sehr am Gebälk des Hospitals genagt, so dass eine Renovierung dringend notwendig wurde. Auch die Neufassung der Zisterne für das Trinkwasser und die Anschaffung einer modernen OP-Leuchte wurde durch die INTERPLAST- Stiftung möglich. Daraufhin konnte das OP-Team um Stefan Hessenberger in frisch hergerichteten Räumen wieder segensreich arbeiten.

20. Ausbildungsunterstützung für Ärztin des Tosamaganga Projektes in Tanzania
Seit 2007 engagieren sich INTERPLAST-Teams, früher unter Leitung von Hubertus und Marlene Tilkorn, einmal jährlich in einen sehr erfolgreichen, arbeitsamen Einsatz im Ipamba-Hospital / Tosamaganga in Tansania. Dieses Krankenhaus mit 150 Betten und sehr großer Ambulanz wurde von Sr.Dr. Sabina Mangi, einer afrikanische Ordensschwester geleitet. Die INTERPLAST-Stiftung unterstützt nun ihre Facharztausbildung an der Kampala Universität in Uganda, damit sie anschließend noch besser für ihr Hospital wirken kann.

19. Müllverbrennungsanlage für das Interplast-Krankenhaus in Tanzania
Michael und Regina Schidelko setzen sich seit Jahren für das Missionshospital in Puma ein, dass Dank der vielfältigen humanitären Aktivitäten schon verdient als INTERPLAST-Krankenhaus regelmäßig unterstützt zu werden. Diesmal war die Expertise des Interplast-Ingenieurs Hein Stahl gefordert, der in nur wenigen Tagen eine dringend benötigte Müllverbrennungsanlage für das Krankenhaus entsprechend seines Modells in Nepal konstruierte. Finanziell würde dies von der INTERPLAST-Stiftung ermöglicht.

18. Medizinische Ausrüstung für Außencamps in den entlegenen Tälern Nepals
Hein Stahl schreibt „Das INTERPLAST-Hospital organisiert jedes Jahr 4- 5 Op-Camps, die extrem effektiv sind, aber uns in immer entlegenere Winkel Nepals führen. Im Anschluss an die Camps werden dann die schwereren Fälle ins Hospital übernommen. Leider sind unsere Lampen eine Katastrophe, der Elektro-Kauter und die Absaugungen ständig störanfällig und der kleine Stromgenerator altersschwach und mit zu wenig kW, um den Autoklaven zu betreiben. Die ganze Ausstattung ist nun auch schon 10 Jahre im Einsatz und so brauchen wir wirklich dringend die Unterstützung der INTERPLAST-Stiftung.“

17. Operationstisch für das St.Anne`s Hospital im indischen Ghodegoan
Seit 5 Jahren ist die Sektion Bad Kreuznach regelmäßig Gast im St. Anne`s Hospital in dem kleinen Städtchen Ghodegoan im indischen Bundesstaat Maharastra. Die arme, ländliche Bevölkerung ist auf die Hilfe der deutschen Ärzte angewiesen, da die nächste Großstadt viele Kilometer entfernt ist. Um die Operationsbedingungen des Teams und die medizinische Versorgung vor Ort zu verbessern ist die Anschaffung eines neuen OP-Tisches erforderlich. Der Lions-Club in Bad Honnef und die INTERPLAST-Stiftung machen dies finanziell möglich.

16. Elektrokauter zur Blutstillung für das Murunda-Hospital in Ruanda 
Regelmäßige INTERPLAST-Einsätze der Sektion Vreden nach Ruanda haben zu einem partnerschaftlichen Verhältnis zum Murunda-Hospital geführt. Dank des Engagements von Arnulf Lehmköster ensteht dort zur Zeit ein dringend benötigter OP-Trakt. Für die Ausstattung des Operationssaales ist ein Elektrokauter zur Blutstillung erforderlich, der von der INTERPLAST-Stiftung angeschafft wird.

15. Hospitation in Hand- und Mikrochirurgie für Chirurgen im Nepal-Hospital
Der 32 jährige nepalesische Chirurg Dr. Santosh Bikram Bhandari arbeitet seit 2009 im SKM-Hospital in Sankhu und hat sich fachlich sehr bewährt. Auf Grund der vielen Handverletzungen in Nepal und den komplexen Verwundungen ist eine spezielle Weiterbildung in Mikrochirurgie dringend von Nöten, um auch diesen Patienten adäquat helfen zu können. Das Zentrum für Plastische Chirurgie in Coimbatore in Indien hat Dr. Santosh eingeladen, als Gastarzt in der Handchirurgie und Mikrochirurgie zu hospitieren. Um ihm dies finanziell zu ermöglichen, wird ihm die INTERPLAST-Stiftung helfen. So wird auch das längerfristige Ziel vorbereitet, dass INTERPLAST-Hospital in nepalesische Hände zu übergeben.

14. Operationseinrichtung für neues Medical Care Center in Burma
Um die mangelhafte medizinische Versorgung der Menschen in dem vom Wirbelsturm verwüsteten Irawadi-Deltas in Burma zu verbessern, wird von der AMARA Foundation und KNORR-BREMSE global-care ein Medical Care Center in Dedaye errichtet. Heinz Schoeneich hat mit seiner Sektion München zugesagt, einen Teil der medizinischen Ausstattung zu übernehmen. Die Operationseinrichtung, ein kleines Labor und ein Röntgengerät sollen angeschafft werden. Die INTERPLAST-Stiftung leistet hier finanzielle Unterstützung.

13. Weiterbildung einer engagierten Apothekerin in Tanzania
Hubertus und Marlene Tilkorn der INTERPLAST-Sektion Münster-Stuttgart setzen sich für eine Weiterbildung der engagierten Ordensfrau und Apothekerin Sr. Petronilla ein, die sie bei ihren letzen Einsätzen im Ipamba Hospital in Tosamaganga / Tanzania sehr tatkräftig und umsichtig unterstützte. Die 3 jährige Ausbildung an der Makerere Universität Kampala / Uganda in „pharmacy management“ käme dem gesamten Hospital-Projekt zugute und würde die Selbsthilfe vor Ort nachhaltig fördern. Hier sind Gelder der INTERPLAST-Stiftung sicher sinnvoll eingesetzt.

12. Nachhaltige Hilfe für verbrannte Kinder in Bolivien
Nach einem sehr erfolgreichen INTERPLAST-Bolivieneinsatz in Santa Cruz in Kooperation mit der örtlichen Hilfsorganisation CERNIQUEM (Centro por Rehabilitation de Ninos con Quemadas) planen Gunther Kranert und Horst Aschoff ein längerfristiges Engagement für dieses Projekt. Ziel ist es eine vollständige Betreuung und Rehabilitation von jungen Verbrennungsopfern durch rekonstruktive Operationen, Krankengymnastik und Nähen von Kompressionsanzügen. Helga Richter und der örtliche Rotary-Club sind hier die Protagonisten, die diese äußerst sinnvolle Hilfe organisieren. Mit Geldern der INTERPLAST-Stiftung soll das Zentrum für verbrannte Kinder personell über die nächsten Jahre unterstützt werden.

11. Mobil Clinic - SWIMMING DOCTORS - RIVER DOCTORS in Burma
Die INTERPLAST-Sektion München mit Heinz Schoeneich engagiert sich seit Jahren für längerfristige Versorgungsstrukturen für Plastische Chirurgie in Myanmar (Burma). Nachdem der Wirbelsturm Nagris im Delta des Irawadi-Flusses unzählige Opfer geforderte hatte, die nur über Schiffe zu erreichen waren, entschloss sich Schoeneich zusammen mit Jürgen Gessner mobile Kliniken auf Booten zu bauen. Inzwischen behandeln oder erfassen auf 2 kleinen Hospital-Schiffen burmesische Ärzte und Schwestern 50-120 Patienten pro Tag und versorgen damit auch die entlegensten Dörfer. Die INTERPLAST-Stiftung hat die medizinische Ausrüstung dieser segensreichen Hilfseinrichtung finanziell unterstützt.

10. Solar-Anlage zur Stromversorgung für die Krankenstation in Gehandu / Tansania
Gehandu ist eine kleine Missionsstation mit einer Krankenstation, die in einem entlegenem Gebiet im Süden Tansanias gebaut wurde, um die dort lebenden Menschen medizinisch und in Hungerszeiten mit Lebensmittel zu versorgen. Die Station liegt in einer ausgesprochen trockenen und unwirtlichen Gegend, sie verfügt weder über eine öffentliche Strom- noch über eine Wasserversorgung. Das Trinkwasser wird wöchentlich aus dem 100 km entfernten Puma mit Tankwagen herbeigeschafft. Der Strombedarf, besonders für die Krankenstation, soll zukünftig mit Solarstrom gesichert werden. Die INTERPLAST-Stiftung beteiligt sich an der Finanzierung der Photovoltaik-Anlage für das Hospital. So können dann auch hier Medikamente gekühlt und die neu errichtete Geburtshilfestation in Betrieb genommen werden.

9. Ausbildungshilfe für Anästhesie-Assistenten in Kamerun 
Seit Jahren engagiert sich die INTERPLAST-Sektion Schopfheim in Kamerun und bietet eine längerfristige Perspektive für die dringend benötigte plastisch-chirurgische Hilfe in Zusammenarbeit mit den Ärzten und Pflegepersonal vor Ort. Um eine zuverlässige anästhesiologische Betreuung der Patienten zu ermöglichen unterstützt die INTERPLAST-Stiftung die 3 jährige Ausbildung eines Anästhesie-Assistenten, der sich als äußerst zuverlässig und kompetent bei den Einsätzen gezeigt hat.

8. INTERPLAST-Projekt Murunda in Ruanda 
Gemäß der INTERPLAST-Philosophie versuchen wir abseits der großen Zentren plastisch-chirurgische Hilfe anzubieten, wo die Armut am größten ist. Leider sind vor Ort aber die räumlichen Bedingungen für eine medizinische Versorgung oft äußerst dürftig. So auch beim Murunda-Hospital in Ruanda, wo Arnulf Lehmköster aus Vreden eine neue INTERPLAST-Kooperation initiieren will. Als Vorraussetzung für zukünftige Hilfseinsätze soll mit Unterstützung der INTERPLAST-Stiftung ein OP-Trakt mit Gästehaus entstehen. Es ist Ziel, eine kontinuierliche operative Tätigkeit auf plastisch-rekonstruktivem Gebiet und die Ausbildung des Personals zu ermöglichen.

7. Notstromaggregat für das Krankenhaus in Puma / Tansania 
In der Trockenzeit bricht mehrmals in der Woche die Stromversorung des Krankenhauses in Puma zusammen. Michael und Regina Schidelko, die seit vielen Jahren dort in der entlegenen Region Tansanias INTERPLAST-Einsätze organisieren, baten die INTERPLAST-Stiftung um die Kostenübernahme für ein Notstromaggregat. Inzwischen ist dieses erfolgreich installiert und versorgt Operationssaal und die benachbarte Krankenstation mit Notstrom.

6. Hospital-Projekt Tosamaganga in Tansania 
Das Krankenhaus der Diözese Iringa liegt im Herzen Tansanias und wird von Hubertus und Marlene Tilkorn aus Münster durch INTERPLAST-Teams unterstützt. Obwohl alle ihr Bestes geben, sind die hygienischen und räumlichen Bedingungen vor Ort so katastrophal, dass wir immer wieder um die von uns operierten Patienten bangen müssen. Hier hat die INTERPLAST-Stiftung Gelder zur Verfügung gestellt, um eine dringend erforderliche Renovierung zu realisieren, denn dieses segensreiche Projekt braucht wirklich unser längerfristiges Engagement.

5. Indien: Immer wieder fehlt der Sauerstoff

In dem kleinen Städtchen Ghodegoan im zentralindischen Bundesstaat Maharastra hilft INTERPLAST seit 2007 ein kleines von Nonnen geführtes Krankenhaus mit Leben zu füllen, weil hier die Armut besonders groß ist. Doch immer wieder fehlt der Sauerstoff , um sichere Narkosen zu ermöglichen. Zusammen mit dem „Ebersberger Förderverein für Interplast EFI“ von Hajo Schneck haben wir nun von Stiftungsspenden einen Sauerstoffgenerator angeschaftt, der für die nächsten INTERPLAST-Einsätze zur Verfügung stehen wird. Pater Prakash ist überglücklich, dass wir ihn in seiner ländlichen Armenregion nicht im Stich lassen.

4. Namibia: Plastisch-chirurgische Hilfe und Ausbildungsprojekt 
Im Sinne „Hilfe zur Selbsthilfe“ betreiben wir ein plastisch-chirurgisches Operationsprojekt mit begleitender Ausbildung in der Sahelzone in Namibia, dem ehemaligen Deutsch-Südwestafrika. Seit 2006 engagiert sich INTERPLAST in Oshakati und Windhoek mit 2 Einsätzen jährlich, um in dem aufstrebenden Land auch die Versorgung der sozial benachteiligten Menschen zu unterstützen. Ein Vertrag mit dem Gesundheitsministerium ebnete den Weg und Matthias Gensior aus Korschenbroich wird auch für die nächsten 5 Jahre die Operationseinsätze koordinieren. Die INTERPLAST-Stiftung hilft bei der Beschaffung von geeigneten Instrumenten für die praktische Hilfe und Ausbildung der einheimischen Ärzte und Schwestern.

3. Burma (Myanmar): Aufbau plastisch-chirurgischer Versorgungsstrukturen 
Bereits seit über 10 Jahren ist INTERPLAST in Burma aktiv. Heinz Schoeneich aus München hat sich mit einer Vielzahl von Mitstreitern das hochgesteckte Ziel gesetzt, neben den regelmäßigen Operationseinsätzen auch strukturelle Verbesserungen zur Förderung der Plastischen Chirurgie durchzusetzen. Krankenhausbauten, Sachmittel und Instrumente gehören genauso dazu, wie auch die enge Integration burmesischen Kollegen in das Hilfsprojekt als gleichwertige Partner. Hier leistet die INTERPLAST-Stiftung finanzielle Rückendeckung, damit diesem idealistischen Ziel nicht der Atem ausgeht. Eine große Spende für OP-Instrumentarium wurde 2009 durch die Stiftung ermöglicht.

2. Nepal-Krankenhaus: SKM-Hospital in Sankhu 
Kaum ein INTERPLAST-Projekt hat seit nun mehr 13 Jahren soviel an längerfristiger Hilfe geleistet wie das INTERPLAST Hospital in Nepal. Als Vorzeige-Projekt der Entwicklungshilfe wird es von vielen engagierten Ärzten, Schwestern und Helfern getragen und dient neben der direkten Hilfe vor Ort auch als Ausbildungsstätte für nepalesische Ärzte und Schwestern. Auch die segensreiche Arbeit der leitenden Schwester Christa Drigalla aus Freiburg haben wir von der INTERPLAST-Stiftung finanziell unterstützt. Seit 1. November 2009 hat mit Übernahme der ärztlichen Leitung durch den nepalesische Chirurg Dr.Jaswan Shakya eine neue Epoche im INTERPLAST Hospital in Nepal begonnen. Er wurde durch die Ärzte von INTERPLAST ausgebildet und erhält auch weiterhin fachärztliche Unterstützung aus Deutschland. Damit sind wir einen Schritt weiter in Richtung Selbstständigkeit. Die Projektverantwortlichkeit liegt weiterhin bei INTERPLAST und Projektleiter Hein Stahl freut sich auch in Zukunft über tatkräftiges Engagement.

1. Krankenhaus in Nordost-Brasilien: Coroatá
In der Armenregion Coroatá / Maranhao im Nordosten Brasiliens ist 1992 auf Initiative von Prof. Werner und Gretel Widmaier aus Stuttgart ein kleines Krankenhaus entstanden, in dem bereits 25 INTERPLAST-Teams in Zusammenarbeit mit Landshuter Ordensschwestern großartige humanitäre Hilfe geleistet haben. Dieses wunderbare Projekt der unmittelbaren Nächstenliebe lebt durch plastisch-rekonstruktive Operationen, die den mittellosen Menschen helfen, schwere angeborene Entstellungen oder verstümmelnde Verbrennungsfolgen zu überwinden. Hier unterstützt die INTERPLAST-Stiftung die Einsatzteams und die Ausbildung von 2 OP-Schwestern vor Ort. Zuletzt wurden auch dringend erforderliche Renovierungen im Operationssaal durch Stiftungsgelder ermöglicht.

 

 


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